Erholungsgebiet und Lebensraum statt Beton

Retten wir die Lobau!

Die Lobau ist in Gefahr! Die artenreiche Auenlandschaft ist Teil des Nationalparks Donau-Auen. Sie ist ein wichtiger Lebensraum für zahlreiche teils gefährdete Tiere und Pflanzen und auch Menschen finden hier Erholung. Aber ein Autobahn-Megaprojekt droht dieses Ökosystem zu zerstören!

Au droht auszutrocknen

Ein riesiger Tunnel soll die Heimat von Laubfrosch, Seeadler und Sumpfschildkröte durchstoßen. Der Lobau-Tunnel hat den Durchmesser eines sechsstöckigen Hauses und droht den Grundwasserspiegel zu zerschneiden. Dieser Eingriff in das Gleichgewicht des einzigartigen Wasser-Lebensraums kann zum Austrocknen der Au führen. Wenn das passiert, verlieren tausende Tiere ihren letzten Rückzugsort! Sogar die Wasserreserven der Millionenstadt Wien sind durch das Bauprojekt in Gefahr.

Ausbau der Öffis statt fossile Megaprojekte

Wir dürfen nicht zulassen, dass so brutal in das Ökosystem der Lobau eingegriffen wird! Statt Milliarden an Euro in fossile Megaprojekte wie die Lobau-Autobahn zu stecken, muss die Regierung endlich in Projekte investieren, die Zukunft haben und mit den Klima- und Umweltzielen der Regierung in Einklang stehen. Sie muss massiv in den Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel investieren, statt wichtige Lebensräume für Pflanzen, Tiere und Menschen zu zerstören!

Zeigen Sie dem Wiener Bürgermeister Michael Ludwig, dass Ihnen das Überleben der Tiere und der Lobau am Herzen liegen – senden Sie ihm jetzt ein E-Mail mit Ihrer Stimme gegen die Lobau-Autobahn.

Jetzt E-Mail senden!

Ja, ich will, dass Herr Bürgermeister Dr. Michael Ludwig das Projekt Lobau-Autobahn stoppt!

* Pflichtfelder. Das E-Mail im Wortlaut - diese E-Mail wird in Ihrem Namen an das Petitionsziel geschickt. Bitte beachten Sie, dass Sie daher ggf. vom Petitionsziel auch direkt darauf eine Antwort erhalten können. Wir achten auf Ihre Privats­sphäre, näheres finden Sie in unseren Daten­schutz­bestimmungen. Die Ein­willigung zur Kontakt­aufnahme können Sie jeder­zeit wider­rufen via E-Mail an service@greenpeace.at oder pos­talisch an Greenpeace in der Wiedner Hauptstraße 120-124, A-1050 Wien.

E-Mail-Text

Jetzt bei E-Mail-Aktion an Bürgermeister Ludwig mitmachen!

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Dr. Michael Ludwig,

die Lobau gehört zu den Dingen, die Wien besonders machen: Als Naturjuwel ist sie die Heimat zahlreicher Tiere und Pflanzen. Als Naherholungsgebiet bietet sie den Menschen einen Zugang zu wunderschönen Auen. Und als Nationalpark mitten in der Millionenstadt ist sie etwas, das weltweit überhaupt nur wenige Städte vorweisen können.

Doch die Lobau-Autobahn bedroht das alles. Sie bringt Mensch, Umwelt und Klima in Gefahr. Denn das Zerschneiden des Grundwasserspiegels bei den Bauarbeiten ist ein Eingriff in das Gleichgewicht des einzigartigen Lebensraums und kann die Au austrocknen. Damit würden tausende Tiere ihren letzten Rückzugsort verlieren. Selbst die Wasserreserven Wiens sind in Gefahr.

Dabei wäre Wien eigentlich ein Paradebeispiel für den erfolgreichen Ausbau von öffentlichen Verkehrsmitteln: Seit Anfang der 2000er entkoppeln sich PKW-Bestand und Bevölkerungszahlen – obwohl die Bevölkerung Wiens wächst, nimmt der PKW-Besitz ab. So werden heute nur mehr 27 % der Verkehrswege in Wien mit dem PKW zurückgelegt.

Das zeigt auch, dass die jahrzehntealten Prognosen zur PKW-Verkehrssteigerung nicht mehr stimmen – doch genau auf denen beruht der Bau des Megaprojekts S1 mit Lobautunnel. Weil mehr Straßen aber zur Benutzung von PKWs ermutigen, könnte sich die positive Entwicklung wieder umkehren.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, ExpertInnen und Umweltschutzorganisationen warnen seit Jahren vor den negativen Auswirkungen auf Mensch, Umwelt und Klima durch den Bau der Lobau-Autobahn. Bitte lassen Sie nicht zu, dass dieser Bau wirklich gemacht wird. Bitte schützen Sie die Tiere, unser Wasser und unsere Umwelt und setzen Sie sich dafür ein, dass das Projekt Lobau-Autobahn gestoppt wird. Sorgen Sie stattdessen für zukunftsorientierte, klimagerechte Verkehrswege. Denn nichts weniger hat Wien verdient.

Hochachtungsvoll,


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