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Wildtierhandel gefährdet Tiere und Menschen

Stoppen wir den Wildtierhandel!

Der globale Wildtierhandel trägt maßgeblich zum weltweiten Artenverlust bei. Jede fünfte landlebende Wirbeltierart wird legal oder illegal gehandelt. Wildtiere wie Elefanten, Tiger, Nashörner und viele andere Tierarten werden gewildert und verkauft. Pangoline, eine Schuppentierart, sind die häufigste illegal gehandelte Säugetierart.

Der Wildtierhandel erhöht auch die Risiken von Krankheiten. Zoonotische Krankheiten – solche, die vom Tier auf Menschen überspringen – sind besonders gefährlich. Es gibt Hinweise, dass das neuartige Corona-Virus (SARS-CoV-2), der Erreger der COVID-19-Pandemie, von Pangolinen auf Menschen übertragen wurde.

Wir müssen den globalen Wildtierhandel stoppen. Und wir haben jetzt eine Chance darauf! Bei der nächsten Artenschutzkonferenz werden Artenschutzmaßnahmen und -ziele für die nächsten zehn Jahre ausgehandelt. Wenn die Europäische Kommission ein Verbot von Wildtierhandel und Wildtiermärkten anstößt, dann kann dieses grausame und gefährliche Geschäft aus der Welt geschafft werden.

Fordern Sie die Europäische Kommission auf, sich für ein Verbot des internationalen Wildtierhandels einzusetzen. Unterzeichnen Sie jetzt die Petition!

„„Mit einem Verbot von internationalem Wildtierhandel und weiteren effizienten Maßnahmen zum Schutz von Ökosystemen können wir den Verlust der Artenvielfalt aufhalten. Denn aktuell lernen wir auf schmerzhafte Art und Weise, dass unsere Gesundheit direkt mit dem Erhalt der Natur und der Biodiversität zusammenhängt”“

Mag. Lukas Meus, Biodiversitätsexperte bei Greenpeace

Jetzt Petition unterzeichnen!

Ja, ich möchte, dass der internationale Wildtierhandel verboten wird. Deshalb fordere ich von der Europäischen Kommission, sich bei der CBD-Biodiversitätskonferenz dafür einzusetzen!

* Pflichtfelder. Der Petitionstext im Wortlaut. Wir achten auf Ihre Privatssphäre, näheres finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen. Die Ein­willigung zur Kontakt­aufnahme können Sie jeder­zeit wider­rufen via E-Mail an service@greenpeace.at oder pos­talisch an Greenpeace in der Wiedner Hauptstraße 120-124, A-1050 Wien.

Petitionstext

Der globale Wildtierhandel löscht Arten aus und verbreitet Krankheiten. Aber wir können ihn jetzt stoppen!

Sehr geehrter Vize-Kommissionspräsident Timmermans, sehr geehrter Kommissar Sinkevičius, sehr geehrter Kommissar Hogan,

Der globale Wildtierhandel trägt maßgeblich zum weltweiten Artenverlust bei und erhöht auch die Risiken von Krankheiten. Jede fünfte landlebende Wirbeltierart wird legal oder illegal gehandelt. Wildtiere wie Elefanten, Tiger, Nashörner und viele andere Tierarten werden gewildert und verkauft. Pangoline, eine Schuppentierart, sind die häufigste illegal gehandelte Säugetierart. Der Wildtierhandel erhöht das Risiko zoonotischer Krankheiten, die vom Tier auf Menschen überspringen. Sie sind besonders gefährlich. Es gibt Hinweise, dass das neuartige Corona-Virus (SARS-CoV-2), der Erreger der COVID-19-Pandemie, von Pangolinen auf Menschen übertragen wurde.

Sie können den globalen Wildtierhandel stoppen! Ich bitte Sie deshalb:

  • Die Europäische Kommission muss sich für ein globales Verbot des Wildtierhandels einsetzen! Ausnahmen muss es dabei für indigene und lokale Gemeinschaften geben, die vom regionalem Wildtierhandel abhängig sind.
  • Gleichzeitig muss die EU-Kommission sicherstellen, dass sie ihren Aktionsplan gegen illegalen Wildtierhandel verschärft und sich für stärkere Strafverfolgungsmaßnahmen bei der CITES (Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten) einsetzt.

Es liegt in Ihrer Hand, dieses grausame und gefährliche Geschäft zu beenden und die daraus folgende Ausbreitung von Zoonosen zu minimieren. Setzen Sie sich bei der nächsten CBD-Artenschutzkonferenz dafür, sowieso für weitere starke Artenschutzmaßnahmen und -ziele für die nächsten zehn Jahre ein.


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